Lore

Lore am Sonntag: Schlüssel von Ahdashim

In der heutigen Ausgaben des Formats „Lore am Sonntag“ beschäftigen wir uns mit der Hintergrundgeschichte des neuen Schlachtzugs „Schlüssel von Ahdashim“.

Dieser Schlachtzug ist die geschichtliche Fortsetzung des sechsten Schlachtzugs „Mythenschreiber-Wagnis“ und erzählt die Geschichte um den Dschinn Qadim weiter.

Rückkehr in die Heimat der Dschinn

Die Geschichte des Schlachtzugs beginnt mit einem Brief des Wasser-Dschinns Zommoros. Dieser hat davon mitbekommen, dass der Feuer-Dschinn Qadim, welcher nach den Ereignissen des letzten Schlachtzugs korrumpiert wurde, in die Verborgene Stadt Ahdashim, der Heimat der Dschinns, zurückgekehrt ist.

Zommoros befürchtet, dass Qadim die versteckten Mächte der Stadt freisetzen möchte und etwas Schlimmes planen würde. Der ulkige Wasser-Dschinn selbst darf aufgrund einer Exil-Bestrafung nicht die Stadt betreten. Aus diesem Grund bittet er uns und die Abtei-Gelehrtin Glenna nach Ahdashim zu reisen und dort nach dem Rechten zu sehen. Unsere Reise führt uns also zurück nach Vaabi.

Das gebrandmarkte Ahdashim

Als wir die Hauptstadt der Dschinn betreten fällt auf, dass auch die schönen Hallen Ahdashims nicht vor der Zerstörungskraft des Alt-Drachen Kralkatorrik sicher waren. Der Vorhof wurde gebrandmarkt und diverse Brand-Portale sowie gebrandmarkte Diener stören im einst schönen Ambiente.

Selbst einige Dschinns wurden gebrandmarkt.

Dort treffen wir uns mit Glenna und einer kleinen schwebenden Sphäre, welche sich als der Schlüssel von Ahdashim vorstellt. Der Schlüssel von Ahdashim ist ein magisches Wesen. Er wurde von den Dschinn als Stadtverwalter erschaffen und ist für die Sicherheit Ahadashims und des Dschinn-Volkes verantwortlich.

Nach seiner Rückkehr hat Qadim den Schlüssel in kleine Einzelteile zerrissen und ihn somit handlungsunfähig gemacht. Mit unserer Unterstützung sammeln wir im gebrandmarkten Vorhof die notwendigen Schlüssel-Fragmente um den Schlüssel wieder zu reparieren. Dadurch können wir in das Innere von Ahdashim gelangen.

Von Kardinälen und der Dschinn-Gesellschaft

Im Zentrum von Ahdashim angekommen, bemerken wir, dass die Stadt sich auf einer Ley-Linie befindet. Dies erklärt die sehr starke magische Affinität der Dschinn.

Auch wird deutlich, welche gewaltige Macht Qadim nach seinem Sturz in den Mythenschreiber-Kessel erlangt haben muss. Er tötete die sogenannten „Kardinäle“ des Feuers und des Wassers, während er die Kardinäle des Windes und der Erde auf seine Seite ziehen konnte.

Die Kardinäle sind sozusagen die Herrscher über eines der vier Elemente, welches die Dschinns besitzen können. Sie sind dafür verantwortlich die magische Balance in Ahdashim zu halten, damit die Stadt nicht zerstört wird. Die Kardinäle werden vom Schlüssel Ahdashims anhand ihrer Macht und Weisheit ausgewählt.

Der getötete Kardinal des Feuers.

Auch Qadim wollte zu jener Zeit der Kardinal des Feuers werden, wurde jedoch vom Schlüssel, aufgrund vorheriger Taten, abgelehnt. In einem Gespräch zwischen dem Schlüssel und Qadim wird deutlich, dass er lediglich aus Rache nach Ahdashim zurückgekehrt ist und diesem unfairen System ein Ende bereiten möchte.

Hierfür hat sich Qadim im Brunnen von Ahdashim eingesperrt und damit begonnen die Magie der Ley-Linie zu absorbieren. Dieses gefährliche Vorhaben muss unterbunden werden, da ansonsten das magische Gleichgewicht Tyrias durcheinander kommen könnte. Um jedoch weiter ins Innere der Stadt vordringen zu können, müssen zuerst die abtrünnigen Kardinäle des Windes und der Erde getötet werden.

Zu Erde, zu Sand

Die Erd-Kardinal Adina hat sich im Osten der Stadt, in der Basalt-Arena, verbarrikadiert. Sie unterstützt Qadim dabei, das Tor zum Brunnen zu versiegeln, damit unsere Helden und der Schlüssel nicht einschreiten können.

Erd-Kardinal Adina

Adina unterstützt ebenfalls den Gedanken, dass die Dschinns über Tyria herrschen sollten. Sie sieht in Qadim als Herrscher einige Möglichkeit, dass dieser Gedanke wahr werden könnte und unterstützt ihn somit. Auch steht sie dem Balance-System der Dschinn-Gesellschaft kritisch gegenüber. Sie stellt sich die Frage, warum es vier Kardinäle geben sollte, wenn auch ein Kardinal die gesamte Macht tragen könnte.

Es wird bereits deutlich, dass das Balance-System der Dschinn durchaus veraltet zu sein scheint und viele Probleme, wie Neid und Zwietracht unter den Dschinn, mit sich brachte.

Nachdem Adina besiegt werden konnte, muss sich die Heldengruppe noch dem anderen Kardinal in den Weg stellen.

Vom Winde verweht

Wind-Kardinal Sabir hat sich im Westen Ahdashims verbarrikadiert. Auch er unterstützt Qadim bei seinem Vorhaben. Die Gründe hierfür liegen vor allem in seiner Angst vor dem Tod durch Qadim und der Möglichkeit an mehr Macht zu gelangen. Seine Unterstützung wäre aus seiner Sicht die einzige logische Konsequenz.

Wind-Kardinal Sabir

Im Gegensatz zu Adina scheint Sabir jedoch den Kampf an sich zu scheuen. So fliegt er zu Beginn erst einmal auf eine schwebende Plattform um Abstand zur Heldengruppe zu bekommen. Diese Taktik verwendet er auch während des Kampfes. 

Nach dem Sieg über Sabir und Adina kann das Tor zum Brunnen von Ahdashim geöffnet werden. Dort erwartet uns die finale Konfrontation mit Qadim.

Zum Wahnsinn geschmiedet

Der Endkampf gegen Qadim, welcher sich noch den Nebentitel „der Unvergleichliche“ gab, findet im besagten Zentrum von Ahdashim statt.

Der Vorfall in der Mystischen Schmiede hat Qadim zu einem „Chaos-Dschinn“ gemacht, einer vollkommen neuen Art von Dschinn, die die Balance in Ahdashim gänzlich zu verwerfen droht. Noch immer über die Tatsache verärgert, dass er vom Schlüssel als Feuer-Kardinal übergangen wurde, möchte Qadim die Stadt gänzlich zerstören und ein neues Dschinn-Reich errichten. Um ein Ungleichgewicht in der Natur zu verhindern, muss Qadim aufgehalten werden.

Ein Chaos-geschmiedeter Qadim absorbiert die Magie der Ley-Linie.

Hierfür geben uns Glenna und der Schlüssel die Möglichkeit, dass wir uns in das magische System von Ahdashim einklinken können. Dadurch können wir Qadim davon abhalten, dass er noch mehr Magie aus der Ley-Linie absorbiert und sich schützen kann.

Im Verlauf des Kampfes wird der Rachedurst und der Wahnsinn Qadims deutlich. Immer wieder spricht der ehemalige Feuer-Dschinn davon, dass es sein Schicksal gewesen wäre, die Dschinn anzuführen und Ahdashim in eine glorreiche Zukunft zu bringen.

Dieses Vorhaben kann jedoch durch die Heldengruppe verhindert werden. Mit seinem Tod löst sich Qadim auf und die absorbierte Magie droht sich unkontrolliert zu entfesseln.

Ein neuer Schritt in Richtung Zukunft

Um eine unkontrollierte magische Explosion zu verhindern, kanalisiert der Schlüssel die absorbierte Magie Qadims und verformt sie.

Die verformte Magie wird an alle existierenden Dschinns in Tyria weitergeleitet und von ihnen absorbiert. Auf diese Art und Weise gibt es keinen Bedarf mehr für die vier Kardinäle, da jeder Dschinn nun zur Magie-Balance beiträgt.

Der Schlüssel hat eingesehen, dass das alte System nicht mehr funktionieren konnte und nur für Unmut innerhalb der Dschinn-Gesellschaft sorgte. Mit der Aufteilung sämtlicher Magie erhofft man sich nun, dass die Geschehnisse in Ahdashim sich nicht mehr wiederholen würden.

Ahdashim mag sich nun vielleicht verändert haben, aber es steht noch stark.

Aliricca

Guild Wars-Veteran und Lore-Fanatiker seit 2006. Als Mitarbeiter für Guildnews richtet sich mein Hauptaugenmerk auf die Lore des GW-Universums und Spekulationen rund um deren Erweiterung. Mit Rollenspielerfahrung im Gepäck möchte ich euch auf eine Zeitreise durch 11330 Jahre Geschichte Tyrias mitnehmen. Ingame erreichbar unter: Aliricca.1902

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