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ArenaNet: Mike Zadorojny verließ heimlich ArenaNet

Seit längerer Zeit kursiert das Gerücht, dass Game Director Mike Zadorojny ArenaNet bereits im November verließ. Der vermeintliche heimliche Personalwechsel an der Spitze wurde jedoch nun bestätigt – von Zadorojny selbst.

Mike Zadorojny
Es ist offiziell – seit November 2019 ist Mike Zadorojny nicht mehr bei ArenaNet.

Zadorojny wechselte bereits im November zu Amazon

Mike Zadorojny gehörte zu den Urgesteinen bei ArenaNet. Im Jahr 2006 fing er als QA-Tester bei ArenaNet an. Relativ schnell arbeitete sich Zadorojny hoch. Im November 2017 wurde er Game Director von Guild Wars 2.

Bereits vor wenigen Wochen berichtete die Seite massivelyop, dass Mike Zadorojny seinen Posten bei ArenaNet geräumt hätte. Laut ihrer persönlichen Quelle soll Zadorojny bereits im November, nach Ankündigung der Eisbrut-Saga, ArenaNet verlassen haben. Eine offizielle Antwort auf die Anfrage von massivelyop gab es bisher nicht.

Erst jetzt scheint sich der Inhalt des Artikels zu bewahrheiten. Auf der LinkedIn-Seite von Mike Zadorojny steht nun, dass er seit November 2019 als Live Operations PM bei Amazon Game Studios an Crucible arbeitet. Zadorojny scheint sich damit wohl still und heimlich von der Spitzenposition bei ArenaNet verabschiedet zu haben. Seine Motive dafür sind bisher unbekannt.

Laut massivelyop soll an der Stelle von Zadorojny nun der ehemalige Game Lead Designer John Taylor gefolgt sein. Auch hier gibt es zum jetzigen Zeitpunkt noch keine offizielle Stellungnahme von ArenaNet.

Mike Zadorojny arbeitet jetzt offiziell bei der Konkurrenz Amazon Gaming.

Stolperte Zadorojny über die Unzufriedenheit der Spieler?

Zadorojny leitete die Entwicklung von Guild Wars 2 während schwierigen Zeiten. Im Februar 2019 wurde das Entwicklerstudio von einer Welle an Massenentlassungen getroffen. Auch sinkende Quartalszahlen und eine angespannte Stimmung innerhalb der Spielerschaft plagten ArenaNet. So wurde beispielsweise die Ankündigung der Eisbrut-Saga oder die Monetarisierung von Ausrüstungs-Vorlagen stark kritisiert.

Zu diesem Zeitpunkt verbreitete sich eine Art Untergangsstimmung innerhalb der sozialen Medien. Viele behaupteten, dass das Spiel tot wäre. Dies wurde durch den Weggang von Mike O’Brien als langjähriger CEO von ArenaNet noch verstärkt. Der stille Wechsel von Mike Zadorojny zu Amazon Game dürfte wohl mit diesem Hintergrund vollzogen worden sein. Vermutlich wollte man die Untergangsstimmung nicht weiter unterstützen.

Tatsächlich scheint sich die Entwicklung von Guild Wars 2 wieder ins Positive zu entwickeln. Viele bereits eingeführte Änderungen und auch angekündigte Neuerungen werden von der Spielerschaft gefeiert und gut aufgenommen. Betrachtet man die Stimmung in den sozialen Medien, so spricht man oft von Hoffnung und neuem Mut, die man bezüglich Guild Wars 2 besitzt.

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Aliricca

Guild Wars-Veteran und Lore-Fanatiker seit 2006. Als Mitarbeiter für Guildnews richtet sich mein Hauptaugenmerk auf die Lore des GW-Universums und Spekulationen rund um deren Erweiterung. Mit Rollenspielerfahrung im Gepäck möchte ich euch auf eine Zeitreise durch 11330 Jahre Geschichte Tyrias mitnehmen. Ingame erreichbar unter: Aliricca.1902

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