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Die Community Philosophie von ArenaNet

Martin Kerstein erläutert in dem neusten ArenaNet Blogpost, wie sich er und die anderen Community Manager der schwierigen Aufgabe annehmen, eine Umgebung zu kreieren, in der eine unterstützende und hilfreiche Community für Guild Wars 2 heranwachsen kann. Sie wollen dabei nicht einfach ein normales Fansite Programm nutzen, sondern ein System entwickeln, mit dem alle Bereiche der Fanbase unterstützt werden.

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Community ist ein essentieller Bestandteil jedes Online-Spiels. Wie unser Global Brand Manager Chris Lye gerne zu sagen pflegt: “Wir sind keine Videospiel-Firma, wir sind eine Firma, die Communities aufbaut. Wir verfügen nur über eine der coolsten Möglichkeiten dies zu tun, und das ist ein Videospiel”. Community liegt uns allen hier bei ArenaNet am Herzen, und war von Beginn an Kern der Philosophie hinter Guild Wars 2. Und so wie ArenaNet innovativ ist und weiter denkt, um das Genre zu ändern (und sich kühn in Gefilde vorwagt, die noch kein Spiel-Entwickler zuvor betreten hat), entwickeln wir neue Wege, um mit all unseren leidenschaftlichen Fans dort draußen zusammenzuarbeiten.

Lasst mich gleich zu Beginn die beiden größten Änderungen zwischen Guild Wars und Guild Wars 2 hervorheben, wie wir mit unseren Communities interagieren werden: Wir werden offizielle Foren haben, und wir werden kein traditionelles Fansite-Programm haben.

Dies bedeutet NICHT, dass wir aufhören werden, all unsere engagierten Fansites zu unterstützen! Wir werden mit Fansite weiterhin so zusammenarbeiten, wie wir es in der Vergangenheit getan haben. Zusätzlich wollen wir aber all den kleineren, spezialisierten Communities/Projekten wie z.B. Blogs, Machinima, etc., die in einem traditionellen -Programm keinen Platz haben, eine Plattform bieten.

Lasst uns einen Moment inne halten, und einen Blick darauf werfen, wie sich Community, Gaming und Community Management im Laufe der letzten 6 Jahre weiterentwickelt haben. Als ich 2006 angefangen habe an Guild Wars zu arbeiten, stellten traditionelle Fansites die zentrale Anlaufstelle dar, auf denen sich Spieler zusammengefunden haben. Soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter befanden sich gerade mal im Anfangsstadium.

Seitdem hat sich eine Menge getan. Ein wichtiger Punkt, den man immer im Hinterkopf behalten sollte: “Die Community” gibt es nicht. Community ist nicht aus einem Guss oder besitzt eine einheitliche Demografik. Community ist ein facettenreiches, lebendes, atmendes Öko-System. Man findet Communities auf Fansites, Twitter, Facebook, Blogs YouTube, Gildenseiten und an vielen weiteren Orten. Die große Mehrheit dieser Communities besucht keine Fansites oder offizielle Foren, und viele von ihnen entsprechen eventuell sogar nicht einmal der Vorstellung einer traditionellen Gaming Community. Als Beispiel: Ihr werdet auf Facebook eine Menge Menschen finden, die Spiele spielen, sowohl PC als auch Konsole – sich selbst aber nicht unbedingt als Gamer im traditionellen Sinne bezeichnen würden. Nichtsdestotrotz sind sie leidenschaftlich und können einen wertvollen Beitrag zur größeren Community leisten.

Eine der Herausforderungen für modernes Community Management besteht darin, in der Lage zu sein, all diese Communities mit ihren spezifischen Eigenschaften und Bedürfnissen zu erreichen und ihnen zu helfen. Unser Ziel ist es also anstelle eines starren, schlecht skalierbaren -Programms, dass große Teile der Fangemeinde ausschließt, ein skalierbares, für alle zugängliches Ökosystem zu verwenden.

Um dieses Ziel zu erreichen, sind wir darauf angewiesen, dass unsere Fans in all den unterschiedlichen Communities Pro-aktiv sind. Wenn wir zusammenarbeiten – ihr informiert uns über tolle und großartige Community-Projekte und wir machen dann die größere Community darauf aufmerksam – werden wir in der Lage sein, etwas Großes und Dauerhaftes zu erschaffen, von dem jeder Einzelne profitieren wird. Zu diesem Zwecke werden wir euch spezielle Werkzeuge wie unser Wiki oder spezielle Foren an die Hand geben, die es all unseren leidenschaftlichen Spielern erlauben werden, zusammenzuarbeiten und Ideen und Ressourcen miteinander zu teilen.

Dies bringt mich zu dem zweiten Thema, dass ich in diesem Artikel ansprechen möchte – unsere Community Philosophie.

Unser letztendliches Ziel ist es ein respektvolles, einladendes, zugängliches und freundliches Umfeld zu schaffen. Wir wollen eine globale Community, in der sich Menschen zuhause fühlen, und ein Umfeld, das Kreativität und Zusammenarbeit fördert, erschaffen.

Das Hauptziel ist es zugänglich und nicht abweisend zu sein, die Zusammenarbeit zwischen Communities zu fördern und eine Atmosphäre zu schaffen, die hilfsbereit, freundlich und vor allem respektvoll ist. Bedauerlicherweise gibt es in einigen Online-Communities die Tendenz Verhalten zu fördern, dass dem Spaß vieler Spieler abträglich ist, indem sie eine vergiftete und abweisende Atmosphäre zulassen. Wir wollen einen neuen Standard setzen und die Guild Wars 2 Community zu einer mündigen, freundlichen, hilfsbereiten und zugänglichen Community machen, die in der gesamten Industrie für diese Werte bekannt ist. Um dies umzusetzen, werden wir dafür sorgen, dass unser Spiel und unser Forum unsere Standards widerspiegeln, und wir werden unsere Unterstützung für Communities davon abhängig machen, welche Standards diese bei sich selbst anlegen.

Ich hoffe, dieser Artikel konnte ein wenig Licht ins Dunkel bringen und einige Fragen beantworten, die wir in der Vergangenheit gesehen haben. Dies sind aufregende Zeiten, und wir alle hier bei ArenaNet können es nicht abwarten, mit euch zusammen eine großartige Community aufzubauen. Wir sehen uns im Spiel!

Sputti

Alexander Leitsch war früher mal unser Chef. Inzwischen geht er dem Journalismus nichtmehr hier, sondern hauptberuflich nach. Ingame erreicht man ihn unter dem Accountnamen: Sputti.8214

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