Mitschrift: Guild Chat #82 – The Warclaw

Am 08. März 2019 fand der Guild Chat #82 statt. Dieses Mal ging es um das neue Reittier, welches nun im Welt gegen Welt erhältlich und dort auch nutzbar ist. Wie gewohnt führte die liebe Rubi Bayer durch die Sendung.

Guild Chat

Mitschrift: Guild Chat 82 – The Warclaw

Zu Gast waren dieses Mal bei Host Rubi Bayer

  • im ersten Teil
    • Raymond Lukes – Systems Programmer
    • Ben Phonglaungtham – Game Designer
  • und im zweiten Teil
    • Alex Kain – Narrative Designer
    • Joseph Clark – Sound Designer

Teil 1: Raymond und Ben

Aufgabenverteilung

  • Raymonds Aufgabe ist es gewesen das Reittiersystem auch in das WvW zu implementieren.
  • Ben hat den Prototypen gebaut und an der Umsetzung entsprechend mitgewirkt.

Grundlegende Entscheidungen

  • Man ist sehr stolz darauf die Horden an Reittieren durch das WvW ziehen zu sehen.
  • Man entschied sich gegen das Dolyak, weil man dieses bereits im WvW hatte. Man wollte keine alten Models recyclen, sondern etwas Neues in das WvW bringen.
    • Darüber hinaus springen Dolyaks nicht und man war sich klar, dass dies das neue Reittier können sollte.
    • Außerdem sind Katzen großartig!
  • Für die ersten Prototypen nahm man den Greifen als Grundlage. Dazu schnitt man ihm die Flügel ab und lief mit dem Model durch die Gegend, während es zwei Löcher im Körper hatte.
  • Dennoch entschied man sich ebenfalls dagegen ein bekanntes Reittier einfach in den WvW-Modus zu transportieren und ihm dann Fähigkeiten zu nehmen.
    • Beim Gleiten gab es damals schon einige Dinge, die man beachten und später auch korrigieren musste. Deshalb wollte man etwas Neues für das WvW und nicht einfach die Reittiere von PoF in veränderter Form freischalten.
  • Die WvW-Karten sind riesig, weshalb es schwierig war jede einzelne Ecke zu testen. Man ist dankbar für das Feedback der Community.
  • Ein großes Problem war es die Fähigkeiten zu regulieren, damit diese in den Modus passen.
  • Das Zugseil führte zu vielen Diskussionen, da es gerne zum clippen neigte und man brauchte lange, um die richtige Darstellung zu finden.

Die Sammlung

  • Die Sammlung sollte auch unerfahrenen Spielern die Möglichkeit geben einen Einblick in das WvW zu erhalten. Deshalb muss man dafür die typischen Aufgaben im WvW erledigen.
  • Rubi betont, dass sie die Kriegsklaue zwar bislang noch nicht hat, aber es fällt auf, dass man beim Laufen im Zerg sehr großen Fortschritt verzeichnen kann. Dies hält natürlich die Spieler bei der Stange.
  • Die Community hat einige Kommandeure hervorgebracht, die den Neulingen sehr hilfsbereit entgegengekommen sind.

Lieblingsmomente

  • Raymond erzählt von einem Abend, wo er mit den Spielern unterwegs war und man die Mentalität des WvWs gelebt hat. Es hat ihn besonders gefreut, dass die skeptischen Spieler auf ihn zukamen und sagten, dass sie die Kriegsklaue besser finden als gedacht.
  • Ben pflichtet dem bei. Die Spieler, die zu Beginn wahnsinnig skeptisch waren, haben nun Spaß daran es zu nutzen.

Antworten zu Fragen der Community

  • Es gab viele witzige Fehler:
    • So konnte man mit dem Reittier einfach aus dem Spiel springen.
    • Man konnte durch Wand und Tor hindurchspringen.
    • Man konnte sich zwischenzeitlich so schnell bewegen, dass man in kürzester Zeit die Karte überquert hatte.
    • Die ersten Prototypen, die auf Greifen basierten, konnten fliegen, obwohl man ihm schon die Flügel gestutzt hatte.
  • Man überlegt schon seit Beginn darüber, ob man einen Reittier-Verleiher auch im WvW bereitstellen sollte. Man geht davon aus, dass die meisten WvWler auch Path of Fire besitzen, aber es wird noch diskutiert.
  • Für die Kriegsklaue musste man die Bedingungen zwischen WvW und PvE umkehren. So ist die Geschwindigkeit im PvE wie eine Art Buff auf die Kriegsklaue gelegt. Deshalb gibt es die Unterschiede zwischen PvE und WvW bei Benutzen des Reittieres. Es ist und bleibt ein Reittier, welches primär für das WvW gedacht ist.
  • Es wäre möglich eine separate Mastery für die Kriegsklaue zu konstruieren, aber man möchte nicht den PvE-Inhalt auseinanderbrechen. Denn auch dort gibt es Pläne, die eingehalten werden müssen.

Teil 2: Alex und Joseph

Aufgabenverteilung

  • Alex hat die Geschichte für und rund um die Kriegsklaue geschrieben.
  • Joseph hat sich um die Vertonung der Kriegsklaue gekümmert.

Grundlegende Entscheidungen

  • Bobby Stein kam auf Alex zu und sagte ihm, dass er eine Geschichte um eine große Katze für das WvW kreieren soll.
  • Da die Geschichte bislang keinerlei Informationen darüber enthielt, konnte er eine komplett neue erschaffen, die mit den Nebeln zu tun hatte.
  • Alex hatte großen Spaß daran dafür zu schreiben.
    • Auch beim Festival der vier Winde hat er sich darum gekümmert, dass die Reittiere aus Elona sich in das Festival fügen.
  • Die Kriegsklaue kommt aus den Nebeln, weshalb es sich auch geschichtlich um die Nebel drehen musste.
  • Die Idee ist es, dass mit dem Zusammensetzen der Rüstung sich die Essenz der Kriegsklaue zusammenschließt und so erschaffen wird. Die starke Rüstung schafft eine kauffreudige Katze, die im WvW nun ihr Zuhause finden kann.
  • Der Prozess verlief in enger Kollaboration mit den anderen Sektionen, die an der Kriegsklaue gearbeitet haben.
  • Die Kreation der Kriegsklaue ist ähnlich zu der, wie der Schakal entstanden ist. Dieser erhält seine Fähigkeit durch das Hinzutun der Dschinns, die ihm die Fähigkeit ermöglichen.
  • Joseph nutzte viele verschiedene Utensilien, um die Geräusche der Kriegsklaue zu vertonen.
    • Unter anderem auch einen Mülleimer, den er über den Teppich zog.
    • Ein weiterer Mülleimer wurde genutzt, um ein voll klingendes Brüllen zu schaffen. Es schuf ein gefährliches, aus der Kehle kommendes Brüllen.
    • Das Brüllen wurde mit Hilfe eines Glasschirms aufgenommen, der eine bauchige Form hat und daher den Ton gut auffängt und voll klingen lässt.
  • Das besondere ist, dass es nicht einfach nur eine Tonaufnahme eines Löwen ist, sondern man eine komplett neue Tonspur zusammen werkelte.
    • Dadurch klingt sie nicht irdisch, sondern wie ein Tier aus den Nebeln und passt daher gut zu der Geschichte, die um die Kriegsklaue entstanden ist.

Antworten zu Fragen der Community

  • Kain erzählt, dass der Arbeitstitel zu Beginn „Battlecat“ war. Es war klar, dass es auch ein marketingträchtiges Thema ist. Deshalb musste er beachten, dass es durch alle Abteilungen gehen würde und auch einen besonderen Namen bedarf.
    • Das Präfix „War/Krieg“ war recht schnell klar, aber es waren noch einige Köpfe, die zusammengesteckt wurden, nötig, um den finalen Namen zu finden.
    • Nun beschreibt der Name, was es tut und deshalb war es die richtige Entscheidung.

Über FroilleinK

Oder auch einfach Katie. Als Schreiberling tätig sowie für Community-Organisation und Events bei Guildnews zuständig. Ansonsten kre/aktives Organisationstalent, das helfende Pfötchen stets parat und durch's Studium bei Guild Wars 2 gelandet. Ingame: FroilleinK.6723

3 Kommentare

  1. „Der Prozess verlief in enger Kollaboration mit den anderen Sektionen, die an der Kriegsklaue gearbeitet haben.“ wirklich kollaboration?

    • „Kollaboration ist die Mitarbeit bzw. Zusammenarbeit zwischen Personen oder Gruppen von Personen.“

      Auch wenn der Begriff manchmal etwas negativ besetzt ist, ist er grundsätzlich richtig an der Stelle ja

  2. Das mit der Geschwindigkeit habe ich anders in Erinnerung.

    Im WvW kann man ja skillen, dass das Mount in eigenen Gebieten schneller ist. Normalerweise würde man das als Buff machen (if X and Y then speed += x); die langsame Geschwindigkeit wäre der Defaultwert.

    Da man im PvE aber immer die schnelle Laufgeschwindigkeit haben sollte und WvW- und PvE-Buffs durch solche Beherrschungen technisch strikt getrennt sind mussten sie hier andersherum vorgehen. Die normale Laufgeschwindigkeit der Kriegsklaue ist schnell, und unter bestimmten Bedingungen (keine Beherrschung oder Feindgebiet) hat man einen Langsamkeits-Debuff.

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