Mitschrift zum Guild Chat: LW4E3 – Long Live the Lich

Am vergangenen Freitag, dem 29. Juni 2018, um 21.00h fand parallel zu unserem Challenge Day auch ein neuer Guild Chat statt. Dieses Mal ging es um die neue Episode der Lebendigen Welt Staffel 4, die den Titel “ Lang Lebe der Lich/Long Live the Lich“ trägt. Wir haben für euch den Guild Chat übersetzt und alle Aussagen, die den Stroyinhalt tangieren als Spoiler deklariert.

Mitschrift zum Guild Chat: LW4E3 – Long Live the Lich

Zu Gast bei Rubi Bayer waren dieses Mal

  • Mike Zadorojny ( Mike Z.) – Guild Wars 2 Game Director (Vorwort)
  • Keawen Freeman – Game Designer
  • Peter Fries – Narrative Designer
  • Nick Hernandez – QA Embed

Vorwort

  • Zu Beginn der Ausgabe ergreift nicht wie gewohnt Rubi das Wort, sondern Mike.
  • Er verweist auf die zahlreichen Schluckaufe, die es in dieser Episode gab.
  • Die vielen Fehler waren unglücklicherweise auf den Testservern nicht ersichtlich, sodass man den ersten Tag dafür brauchte, um Workarounds herauszufinden und einzubauen.
  • Die meisten Fehler sind aber bekannt und weitestgehend behoben.
  • Ein Fehler befindet sich noch im System, jedoch ist dieser nicht sichtbar für die Spieler.
  • Es wurden zwei Duzend neue Server auf der Welt aufgesetzt, um für alle den Zugang zu garantieren.
  • Zum derzeitigen Punkt wird an der Sammlung für den Rollkäfer gearbeitet und man hat bereits diese vereinfacht (Anm.: bspw. wurde die Droprate für gewisse Items auf 100% hochgesetzt).
  • Er bedankt sich persönlich für das Verständnis der Spieler in den letzten Tagen.

Aufgabenverteilung

  • Keawen: Designer für die zweite Instanz „Forearmed is Forwarned/ Gefahr erkannt, Gefahr gebannt“ sowie das Turm-System(kurz: FTG/FTT).
  • Peter: Mitverantwortlicher für die Geschichte, die in der aktuellen Episode erzählt wird.
  • Nick: Verantwortlicher zur Abnahme der Episode auf Funktionalität mit Schwerpunkt auf die Erkundung und die Events.

Release Highlights

  • Keawen berichtet, dass er bislang noch keine Spieler gesehen hat, die sich dem FTG/FTT gewidmet haben.
  • Es handelt sich dabei um eine Erfolgssammlung, die es ihnen ermöglicht selbst Türme zu bauen. Außerdem gibt es verschiedene Möglichkeiten diese zu konfigurieren.
  • Seine Lieblingskonfiguration ist die Letzte: Gravimetric Tunneling Field Oscillator . Es handelt sich dabei um eine zugleich frustrierende als auch witzige Fähigkeit, da der Turm den Spieler vom Ort wegportet – auch im Kampf. Diese Stufe hat bislang noch niemand erreicht.
  • Die Abkürzung im Englischen ist dafür GTFO und Peter Fries deutete an, dass dies auch eine andere Bedeutung haben kann. Möglicherweise Get The F*ck Off.
Lang Lebe der Lich & Fragen aus der Community

Story um Joko

  • Joko entwickelte sich zu einem Schurken, der es wert war, dass man ihm mehr Beachtung schenkt. Dadurch entstand die Idee, dass im Laufe der Staffel und im Zuge der Erwecktenüberfälle man sich auch mit Verstorbenen aus der Geschichte konfrontiert sieht. Diese bekannten Personen sollten immer Näherstehende sein. Dabei stand nahezu jeder zur Diskussion. Letztlich entschied man sich jedoch dagegen.
  • Mit Path of Fire versuchte man ihn gezielt als Gegenspieler aufzubauen, der versucht sein Königreich zu erweitern.
  • Eine düstere Stelle in der Episode war die Sequenz mit dem Mann, der über der Leiche seine Frau trauert, während er von Joko beeinflusst und erpresst wird.
  • Für Joko gab es über 300 Ideen zu Sätzen, die er sagen könnte. Während der Entwicklung, gab es die Möglichkeit im Raum alle Ideen anzupinnen und so diese zu sammeln.
  • Außerdem kam man auch auf die Idee, die Statuen Jokos auf der Karte kontinuierlich Sprüche und Beeinflussungen wiederholen zu lassen.
  • Ein besonderer Schockmoment sollte entstehen, als Joko den Sieg erlangt und man ihm hilflos ausgeliefert ist.
  • Joko lebt in dieser Szene auch sehr stark von den Lauten, die sein Körper von sich gibt, wie das Knochen knacken. Rubi teaserte in dem Zusammenhang, dass die Antwort nach der Frage zur Umsetzung der Geräusche in einem späteren Guild Chat wohl noch geklärt werden wird. (Es ist also anzunehmen, dass ein kommender Guild Chat auch mit dem Team der Tontechnik stattfindet. Die kleinen Entstehungsvideos dazu erfreuten sich großer Beliebtheit in der Community.)
  • Faren hat auch eine Entwicklung durchlaufen und ist nun düsterer. Dieses Thema zieht sich allgemein durch die gesamte Geschichte und somit die Entwicklung der Charaktere. Dennoch behält er seine ureigenen Grundzüge bei („You know I’m rich“ – Bezug zur persönlichen Geschichte und auch zum Dauerticket für den Zirkus)

Instanzen und Mechaniken

  • Instanz „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt/Forearmed is Forwarned“
    • Um die einteffenden Truppen zu schützen, die dem Kommandeur folgen, muss ein entsprechendes Sicherheitssystem zunächst überwunden und im Anschluss selbst aufgebaut werden im Feindesland.
    • Deshalb entschloss man sich dazu zunächst den Fokus auf die Tarnung zu legen, um das kleinspannige Überwachungsnetz der Erweckten zu überlisten. So konnte druch das Pflanzen des Walls ein gesichertes Areal abgegrenzt werden.
    • Der Spieler sieht sich in der Instanz sowohl mit einem zeitlichen Druck konfrontiert als auch mit der Tatsache, dass es an vielen Stellen Aufgaben erfüllen muss.
    • Besonderen Spaß hatten sie an der Fähigkeit in einen Baum verwandelt zu werden und dem Hinweis, dass Bäume sich nicht bewegen.
    • Die Fähigkeit sich in einen Baum verwandeln zu können, erhält man durch Blishs Arm, was wohl bedeutet, dass Blish dieses Fähigkeit grundsätzlich besitzt.
    • Es war ein glücklicher Zufall, dass die Umgebung auch das Model des Baumes hat, die für diese Fähigkeit gewählt wurden, denn Keawen entschied sich schon wesentlich früher dafür es auf diese Weise zu nutzen.
  • Instanz „Hereinspaziert!/ Be my Guest“
    • Die vielen Fallen sollen zeigen, welche Freude Joko daran hat mit Lebewesen zu spielen, sie zu quälen und mit ihnen zu experimentieren.
  • Der Rollkäfer hat eine eine einzigartige Mechanik, weshalb er sich in das Konzept der Reittiere einfügt.
    • Dadurch musste einiges an den Physics geändert werden, damit er auf die Gravitation reagieren kann und Geschwindigkeit aufnimmt, wenn er sich bergauf bewegen soll und Geschwindigkeit zunimmt, sobald es bergab geht.

Karte

  • Man versuchte möglichst viele Easter Eggs auf der Karte und in den Events zu verstecken.
    • So beschäftigt in einem Event ein Forscher mit den Choya und studiert ihre Sprachen, da sie mit Tanzen kommunizieren zu einem Großteil. Der Spieler hat die Möglichkeit sich dann in einen Choya zu verwandeln, um das Event erfolgreich abzuschließen.
  • Auf der anderen Seite gibt es dann die Events, wo man erfährt, dass die Bürger hungern. Man muss das verseuchte Korn anzünden, obwohl die Frau erzählt, dass das Korn für das hungernde Kind gebraucht wird.

Antworten auf die Fragen der Community

  • Durch den Tod von Balthasar wurde auch das Gefängnis zerstört mit dem Joko in der Domain of the Lost festgehalten wurde und so konnte er entfliehen. Dies war auch eigentlich geplant für den Epilog. Man sollte sehen wie Joko die Domäne verlässt.
  • Unter der Map gibt es einen Raum, der dort ist, um Dinge zu verstecken, die nun doch nicht in der Episode gelandet sind. Es ist nicht geplant, dass die Spieler dorthin gelangen – eigentlich. Er wird Konfettiraum genannt. Dieser Raum wurde genutzt, um einige Szenen auszuprobieren. Unter Anderem auch der „potentielle Partyraum“ von Joko nach seinem Freikommen.
  • Blish ist vermutlich nicht nach dem SciFi-Autor Blish benannt.
  • Hero-Tron wird unter einem anderen Namen wieder auftauchen.
  • Jeder Tengu im Spiel ist einzigartig.
  • Peter erzählt, dass den ursprünglichen Rollkäfern aus Guild Wars wohl etwas schreckliches zugestoßen sein muss, man aber versucht sie wieder zurückzubringen.
  • Der Unterschied zum Raptor ist, dass der Rollkäfer zunächst langsamer ist und erst nach und nach seine Geschwindigkeit aufbaut. Dadurch erhält er dann auch final die höchste Geschwindigkeit.
  • Auf die Frage, ob es noch weitere Rollkäferrennen geben wird, antwortet Nick: Stay tuned!
  • Ursprünglich war es geplant einen Boss in Bokoss Island einzubauen, jedoch entschied man sich aus Zeitgründen dagegen.
  • Auf die Frage, weshalb die Skarabäenseuche den Kommandeur nicht mehr anfällt, antwortet Peter, dass die Antwort bereits im Dialog der Episode gegeben wird: durch den Tod durch Balthasar in Path of Fire, können die Käfer sich nicht mehr einnisten, da man ’nach Tod stinkt‘ – sie also einen lebenden Wirt benötigen.

Über FroilleinK

Oder auch einfach Katie. Als Schreiberling tätig sowie für Community-Organisation und Events bei Guildnews zuständig. Ansonsten kre/aktives Organisationstalent, das helfende Pfötchen stets parat und durch's Studium bei Guild Wars 2 gelandet. Ingame: FroilleinK.6723

Schreibe einen Kommentar