End of DragonsGuild Chat

Mitschrift: Guild Chat – Echovald-Wildnis

Am Freitag, dem 03.12.2021, gab es nach langer Pause wieder einen Guild Chat auf den offiziellen Kanälen (YouTube & Twitch) ArenaNets. Moderatorin Rubi Bayer führte mit zwei weiteren Entwickler*Innen durch den Abend und gibt uns einen ersten Einblick in die Echovald-Wildnis.

Kirk Williford
Morgan Lockhart
Ali Buntemeyer

Guild Chat – Echovald-Wildnis

Zu Gast bei Moderatorin Rubi Bayer waren in dieser Guild Chat-Ausgabe folgende Entwickler*Innen:

  • Kirk Williford – Senior Designer und Content Team Lead
  • Morgan Lockhart – Senior Writer
  • Ali Buntemeyer – Senior Game Designer

Aufgabenfelder

Morgan Lockhart ist Senior Writer bei ArenaNet und hat maßgeblich am Echovald mit geschrieben.

Kirk Williford ist Content Team Leiter für End of Dragons.

Ali Buntemeyer war für die Entwicklung des Meta-Events im Echovald und viele anderen Events zuständig.

Echovald-Wildnis

Rubi macht darauf aufmerksam, dass viele Dinge noch so wirken als wären sie in der Entwicklung, da für die Präsentation Texte und Icons verborgen wurden und sie werden auch gewisse Sachen nicht zeigen, damit keine Spoiler entstehen.

Die Tour beginne in einem Bereich des Echovald, der sich Lake Lutgardis nennt. Der Name erinnert an Guild Wars 1, da es eines der großen Häuser der Kurzick ist.

Bei dem Gebiet handelt es sich um einen gigantischen Wald. In diesem Gebiet beweg man sich am besten mit dem Skiff voran. Da die gigantischen Bäume riesige Räume enthalten, die man erforschen und besuchen kann. Im ersten Baum befindet sich ein großes Dorf. Es trägt den Namen Mori Village. Das Art-Team hat beim Echovald eine unglaubliche Arbeit geleistet. Sie wollten einen einzigartigen Bereich schaffen, der sich vom Rest von Tyria abhebt.

Mori Village

Die Geschichte der Tengu

In diesem Dorf befinden sich sehr viele Tengu. Rubi nutzt die Gelegenheit, um zu betonen, dass spielbare Tengu nicht in End of Dragons eingeführt werden und dass die massive Anzahl der Tengu in Cantha kein Anzeichen darauf sei.

Die Tengu lebten früher an vielen Orten in Cantha. Sie lebten in Shin Jea oder Kaineng. Aber als das Ministerium alle Nicht-Menschen vertrieb, flüchteten sie von diesen Orten weg. Einige verließen Cantha vollständig und gründeten, z.B. das Herrschaftsgebiet der Winde.

Einige Tengu allerdings schafften es in Cantha zu bleiben. Eine Gruppe, die als Kestrel bekannt ist, führte die Tengu in den Echovald. Sie zeigten ihnen, wie sie sich mit dem Gebiet vereinen konnten und abseits des Landes leben konnten. Dadurch entkamen sie dem Ministerium der Reinheit.

Nach dem Fall des Ministeriums der Reinheit konnten die Tengu wieder aus den Schatten hervortreten und gründeten Dörfer wie Mori Village. Dieses Dorf ist die größte dauerhafte Siedlung der Tengu.

Die Tengu haben ihre Erfahrungen mit anderen Völkern gemacht. Daher sind sie zurückhaltend, wenn sie auf andere Völker treffen. Auch bei unserer Begegnung werden sie uns nicht mit offenen Armen empfangen. Aber sie sind friedlich.

Die Tengu in Kantha haben sich auch anders entwickelt als die uns bereits bekannten, das äußert sich nicht nur in ihrer Architektur, sondern auch in ihrem Aussehen, das sich von den uns bekannten Tengu unterscheidet.

Junger Tengu aus Kantha
Erwachsener Tengu aus Kantha

Unsere erste Aufgabe im Echovald wird also darin bestehen, die Gegend zu erkunden und uns mit den Tengu und den Kestrel bekannt zu machen, damit man sich gegenseitig kennenlernen kann.

Jade-Wegmarke in Cantha

Erkundung des Echovald

Im Echovald werden wir auf zwei verschiedene Antagonisten treffen. Es handelt sich zum einen um die Jade-Bruderschaft und zum anderen um die Sprecher. Diese beiden Gangs vertreten konträre Ideologien. Der Kampf entsteht aber auch dadurch, dass sie auf dieselben Gebiete und Ressourcen angewiesen sind. Dabei geraten die Dörfer ins Kreuzfeuer und werden um Geld oder Essen erpresst. Das bietet uns die Möglichkeit, ihr Vertrauen zu gewinnen, indem wir sie gegen die rivalisierenden Gangs verteidigen.

Jade-Bruderschaft und Sucher kämpfen um ein Portal

Neben den beiden Banden wird uns aber auch die Wildnis selbst vor Herausforderungen stellen. Und jedes Dorf, dem wir auf unserem Weg begegnen, hat seine ganz eigene Geschichte.

Kleines Dorf im Echovald

Der Echovald war ursprünglich die Heimat der Kurzicks. Das Ministerium der Reinheit hat die großen Häuser zerschlagen. Dennoch findet man einzelne Vertreten der Kurzicks oder Deserteure der Luxon vor, wobei jeder seine eigenen Ziele verfolgt.

Mittlerweile beherrschen die beiden Gangs den Echovald und die gesamten Handlungen dort drehen sich um den Konflikt der beiden Gruppen. Das Ministerium der Sicherheit versucht zwar die Ordnung herzustellen, kann aber nicht richtig Fuß fassen. Sie springen uns daher helfend zur Seite.

Der Konflikt um das Portal endet

Qinkaishi Basin

Die Qinkaishi Berge sind bereits aus Guild Wars 1 bekannt. Hier lebten vor 250 Jahren die Yetis. In Qinkaishi Basin haben sich die Tengu und Menschen ein Fischerdorf errichtet. Sie leben hier friedlich miteinander. Das friedliche Miteinander kommt durch die Probleme, die diese Bewohner haben. Da sie sich mit den Gangs schlagen müssen, tritt der historische oder kulturelle Unterschied bei den Bewohnern in den Hintergrund.

Qinkaishi Berge
Qinkaishi Dorf

Aspenwood Gulch

Dieses Gebiet war in Guild Wars 1 eine PvPvE-Zone in der die Anhänger der Kuzick und Luxon gegenseitig unterschiedliche Ziele verfolgten. Dabei versuchten die einen die „Rache der Götter“ fertig zu stellen, was die andere Seite zu verhindern versuchte. Es handelte sich dabei um eine mächtige Waffe.
Hier kommt es zum ersten Mal zur häufigen Anwendung von Jade-Tech. Im Echovald wird diese abgelehnt. Die Ausnahme bildet hier die Jade-Bruderschaft, deren gesamtes Handeln auf der Jade-Technologie aufgebaut ist.

Jade-Tech im Echovald

Die Jade-Bruderschaft versucht mit der Jade immer weitere Waffensysteme zu erschaffen, deren Nutzung die Gesellschaft normalerweise ablehnt. Daher flohen sie vor dem Ministerium für Sicherheit hier her und errichteten eines ihrer größten Labore. Dieses wurde dann im Presse-Beta-Event angegriffen.

Die Fraktion tritt uns gegenüber feindlich auf, um aber mehr über die Fraktion zu erfahren, werden wir als Kommandeur Infiltrations-Missionen ins Hauptquartier bekommen, um diese besser kennenzulernen. Hierbei helfen uns die Kestrel.

Ein Kestrel hilft uns ins Hauptquartier
Eingang zum Hauptquaretier der Jade Bruderschaft

Nach dem Untergang des Ministeriums für Reinheit hatten die Kestrel ihre Aufgabe verloren. Seither schützen sie den Echovald und ihre Einwohner. Ihre Illusionsmagie schützte die Tengu über Jahrhunderte. Nun helfen sie uns damit, die Jade-Bruderschaft zu infiltrieren. Hierbei kann man sich sowohl für eine männliche, wie weibliche oder gar eine Non-binäre Illusion entscheiden.

Hauptquartier der Jade-Bruderschaft

Kurzick Friedhof

In Guild Wars 1 gab es viele berühmte Persönlichkeiten, mit denen man im Laufe des Spiels Bekanntschaft schloss. Bei vielen ist unklar, was aus ihnen in all den Jahren zwischen Guild Wars 1 und Guild Wars 2 geworden ist. Einige von ihnen haben auf diesem Friedhof ihr Ende gefunden. Ihr werdet also auf den Grabsteinen viele bekannte Namen finden können. Mit diesem Gebiet wird die Geschichte weitererzählt, was damals geschah, nachdem die Spieler Cantha verlassen hatten. Damit wollen die Entwickler erreichen, dass es sich wirklich wie eine Rückkehr nach Cantha anfühlt und nicht wie ein komplett neues Gebiet.

Die großen Grüfte der mächtigen Personen
Die Gräber der eher kleineren Persönlichkeiten

Das Haus zu Heltzer

Das Haus zu Heltzer ist nach dem Fall der großen Häuser untergegangen. Einige wenige Kurzick und Luxon durchstreifen noch die Ruinen der damaligen großen Bauten. Beide Gruppen wissen um die verfeindete Vergangenheit, und zelebrieren diese auch, leben sie aber nicht mehr aus. Die Tyrianer können hier mit den Verbliebenen nachkommen, die Geschichte rekonstruieren. Die Suche nach den Artefakten sorgt auch wieder für einen Konflikt mit den Gangs, die diese Artefakte auch gerne in ihre Hände bekommen wollen.

Haus zu Heltzer Halle
Haus zu Heltzer Eingang

In diesem Fall zeigen uns die Entwickler auch zum ersten Mal die weiteren Ebenen, da man im Gegensatz zu Guild Wars 1 auch in der Lage sein wird, die Ruinen aus vollkommen neuen Perspektiven zum damaligen Erlebnis zu betrachten.

Obere Ebene von Haus zu Heltzer

Das Meta-Event

Wie bereits vorher angesprochen bestimmt der Konflikt zwischen der Jade-Bruderschaft und den Sprechern die gesamte Karte. Da wir in den Konflikt hineingeraten und mit erleben, wie sich diese beiden Gruppen bekämpfen. Versuchen wir diese an beiden Seiten zu schwächen. Dazu müssen wir den Kestrel bei verschiedenen Ereignissen helfen oder die Dörfer verteidigen. Dadurch fühlt sich das gesamte Gebiet wie eine große Kriegszone an.

Und genau so haben wir überall verschiedene Strategien um die Kestrel zu unterstützen. Da diese nicht nur aus Tengu bestehen sondern auch aus Kurzick oder Luxon. So begleitet man an einem Teil einen Konvoi und im nächsten Teil sprengt man Waffenlager in die Luft. Wichtig wird es sein, wie die Spieler sich entscheiden werden. Welche Dörfer werden gerettet und wo sabotiert man den Gegner am besten. Das Ganze soll dann in einem epischen letzten Event enden, das wir aber erst Ingame sehen werden.

Wie findet ihr den Echovald? Meint ihr das sie den Namen so übernehmen oder im Deutschen noch anpassen? Teilt es in den Kommentaren, in unserem Discord, auf Facebook oder auf Twitter mit uns.

Eyora

Eyora, mein Name kommt aus Fantasy-Romanen, da ich im Fantasy-Bereich stark aktiv bin. Aber als ein Kind der 80er, weiß ich schon gar nicht mehr, aus welchem Roman der Name kam, habe daher aber auch die gesamte Entwicklung der Spiele mit gemacht. GW2 spiele ich seit Release und treibe mich auf Tyria immer im PVE rum, da ich nach wie vor die Geschichten liebe. Für gemeinsame Abenteuer findet ihr mich Ingame unter Eyora.8196.

3 Kommentare

    1. (Mist, hat irgendwie schon gepostet, ohne das ich fertig war.)

      gegeben hat.
      Vielleicht hat die Seuche ein Ende gefunden, aber ich kann mich da nicht mehr dran erinnern.
      Es wäre schon interessant zu wissen, wie die Seuche endete.

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