Mursaat-Aufseher – Guide zum zweiten Boss aus der Bastion der Bußfertigen

Mit dem Patch „Der Kopf der Schlange“ im Februar 2017 hat ArenaNet den neuen Raidflügel „Bastion der Bußfertigen“ veröffentlicht und der zweite Boss trägt den Namen Mursaat-Aufseher.  Der Aufseher ist dabei der leichteste Boss der Bastion und benötigt vor allem Schaden. In unserem Guide stellen wir euch den Boss ganz genau vor und am Ende findet ihr wie gewohnt auch ein Video zum Kill.

Alle Boss-Guides zur Bastion der Bußfertigen:

Die Gruppe

  • Grundsätzlich werden die Klassen mehr oder weniger nach einem Spiegelbild-Prinzip in 5 und 5 geteilt. Jede Gruppe besteht aus:
    • 1 Druide, 1 PS-Krieger, 1 Chronomant, 2 Schadensverursacher
  • Bei diesem Bosskampf gibt es unterschiedliche Strategien was die Kontrolle der Statuen angeht. Wir gehen im Guide auf verschiedene Varianten ein
  • Der Boss hat keine spezielle CC-Phase
  • Natürlich solltet ihr entsprechend ausgerüstet und mit Buff-Food ausgestattet sein

Die Vorbereitung

Zur Vorbereitung könnt ihr die Plattform markieren, damit jeder genau sieht, welche Statue eventuell fokussiert werden müsste. Sollte man die Statuen aber sowieso ignorieren, dann kann man sich auch die Markierungen sparen. Ihr solltet außerdem zum Start festlegen, wer welche Buffs aufnimmt. Was die drei vorhandenen Buffs genau machen, erzählen wir euch im Bereich „Mechaniken“.

Die Mechaniken

Der Boden

Der Boden innerhalb des Boss-Raums ist in viele kleine viereckige Plattformen unterteilt, die drei unterschiedliche Zustände haben können. Er kann wahlweise grau (sicher), orange (einkommender schaden) oder mit Spikes übersät (einkommender Tod) sein. Die Spikes töten einem beim nach oben kommen sofort, der orange Boden verursacht regelmäßig Schaden und nur der graue Boden ist sicher.

Gegen den orangen Boden kann der Tank seinen Special-Action-Key verwenden, aus den Spikes hingegen muss man zügig rauslaufen. Der orange Boden betrifft zu Beginn nur die hintere Hälfte des Raums, verändert sich aber ebenso wie die Spikes immer wieder. Gegner, die aus den kleinen Statuen entstehen, können dafür sorgen, dass der Boden wieder orange wird. Da sollte der Tank ein Auge drauf haben.

Die Statuen

Von einem Ende zum anderen laufen während des Bosskampfes vier Statuen, die, sobald sie das andere Ende erreichen, zu Gegnern werden, die Schaden verursachen und beim Tod eine Explosion erzeugen. Während sie noch als Statuen laufen, können sie angehalten werden, indem man ihre Lebenspunkte auf 0 befördert. Dies kann zum Beispiel von Sturmboten aus der Entfernung gemacht werden.

Nachdem sie angehalten haben regenerieren ihre Lebenspunkte wieder und beginnen erneut mit dem Laufen. Falls die Statuen durchkommen und die erschienenen Gegner besiegt wurden, entstehen am Anfang des Raums erneut neue Statuen, die wiederum mit dem Laufen beginnen.

Zum Umgang mit den Statuen gibt es verschiedene Strategien (für die Markierungen siehe Bild weiter oben):

  • Variante 1 – Man lässt die Statuen nach und nach durchkommen, um so immer einen Gegner nach dem anderen zu besiegen. Pfeil geht dabei als erstes durch (1x gestopp), Kreis als zweites (3x gestoppt), Herz als drittes (5x gestoppt) und Quadrat als letztes (6x gestoppt oder sogar gar nicht). Diese Variante ist die sicherste von allen.
  • Variante 2 – Man lässt die beiden äußeren sofort durch und kontrolliert Kreis und Herz, während sie an den Spielern vorbeilaufen. So hat man immer nur zwei Gegner auf einmal
  • Variante 3 – Man ignoriert die Statuen völlig, lässt alle 4 in der Mitte zusammenlaufen und tötet diese. Die Explosionen verursachen Schaden, sodass man die Gegner gleichzeitig besiegen und den Schaden mit Ausweichrolle, Abpraller, Blocken oder Verzerrung umgehen muss.

Die drei Buffs

Der Bosskampf beginnt erst, wenn alle drei Buffs im Raum von den Spielern aufgenommen werden. Jeder dieser Buffs hat einen speziellen Effekt, der beim Kampf gegen den Boss benötigt wird.

  • Beschützen erzeugt eine Kuppel mit kleinem Radius, die die Gruppe vor einkommenden Schaden (und damit auch vor den Spikes) schützt. Dieser Buff hat eine Wiederaufladezeit von 3 Minuten, sodass er im Bosskampf meist nur einmal (meist am Ende, je nach Strategie) zum Einsatz kommt
  • Beanspruchen macht den Spieler zum Tank des Bosses, was im Prinzip jeder machen kann, da der Aufseher keinen Schaden verursacht. Man bekommt außerdem eine Fertigkeit, mit der man den orangen Boden auf einer Plattform entfernen kann (5 Sekunden Wiederaufladezeit)
  • Befreien entzieht den Statuen ihren orangen Schild und macht sie damit angreifbar

Im Prinzip spielt es keine große Rolle, welche Klasse welchen Buff aufnimmt, entsprechende Personen sollten nur in der Lage sein mit ihrem Buff richtig umzugehen.

Der Kampf mit dem Mursaat-Aufseher

Man möchte generell beim Bosskampf mit dem Mursaat-Aufseher wenig laufen, um möglichst viel Schaden zu verursachen. Darum hält man sich meist in der Mitte auf und nutzt dort die vier Felder zum Ausweichen der Spikes und roten Böden. Der Tank hat dafür zu sorgen, dass man so oft wie möglich in einem sicheren Feld steht und kann die roten Böden mit Hilfe seiner Fertigkeit entfernen. Innerhalb dieser vier Felder bewegt man sich nun solange, bis der Boss besiegt wurde.

Der Buff Beschützen wird dann verwendet, wenn alle vier Plattformen von Spikes bedroht werden. Dies geschieht in den meisten Fällen Richtung Ende des Bosskampfes. Darum sollte man sich diese Fertigk aufgrund der hohen Wiederaufladezeit auch dafür aufbewahren.

Guide-Video

Über Sputti

Alexander Leitsch, 24 Jahre alt und Leiter der Webseite. Ich bin offizieller Shoutcaster von ArenaNet, schreibe seit über 5 Jahren News zu Guild Wars 2, habe etwa 5.000 Spielstunden und leite unsere Guildnews.de Community-Gilde. Ingame erreicht man mich unter dem Accountnamen: Sputti.8214

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