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Berichte über Guild Wars 3 auf der Gamescom

Neben GuildNews hatten auch andere Vertreter aus dem Presse- und Creator-Bereich während der diesjährigen Gamescom die Gelegenheit, einen Blick auf Guild Wars 3 zu erhaschen und den Entwicklern Fragen zu stellen. Wir haben uns diese Berichte angeschaut und euch alle Informationen, die wir weder in unserem Artikel, noch in unserem Podcast zu Guild Wars 3 erwähnt haben, zusammengetragen.

Guild Wars 3 Gleiter

Die Welt von Guild Wars 3

Bereits bekannt ist, dass Guild Wars 3 etwa 1.000 Jahre vor Guild Wars 1 in Orr spielt. Harry von Snow Crows, einer Webseite rund um Guild Wars 2 Builds für Fraktale, Raids und PvP, beschreibt die Welt von Orr folgendermaßen in ihrem Artikel:

Orr wird eine der wichtigsten Regionen sein, die wir erkunden werden, aber es erwarten uns definitiv einige Überraschungen, da es sich nicht einfach um eine Nachbildung der Region aus Guild Wars 2 handeln wird.
Die Größe von Orr wurde komplett neu konzipiert; die Karten werden deutlich größer sein als ihre Entsprechungen in Guild Wars 2, und die Region selbst wird als Treffpunkt für verschiedene Kulturen und Völker dienen.

Später erwähnt Snow Crows im gleichen Artikel, dass Arah die einzige große Stadt darstellt und es ansonsten nur Camps geben wird. Dies steht im Kontrast zu Aussagen, die der Podcast MMO News tätigt. Hier sagt der Journalist Alexander Leitsch, dass laut Colin Johanson Arah nicht für uns die Hauptstadt wird, sondern allein die Haupstadt der Götter ist. Stattdessen werden andere Städte Spielern als gezielte Treffpunkte dienen.

In den Städten können, wie Snow Crows angibt, gleichzeitig sehr viele Spieler angezeigt werden. Außerhalb der Städte wird die Open World jedoch ein Phasing-System verwenden, das noch in Entwicklung ist. Diese Herangehensweise ermöglicht es ArenaNet, große und belebte Gebiete zu schaffen, ohne dass die gesamte Welt zu einer riesigen MMO-Umgebung wie in Guild Wars 2 wird.

Laut der Webseite RPG Site wird der Beginn der Spielergeschichte im Camp mit dem Namen „Warden’s Watch“ stattfinden. Dies ist auch das Camp, bei dem die Präsentation auf der Gamescom begann.

Infos zu Vael

RPG Site und PC Gamer berichten in ihren Artikeln, dass sie in ihrer Präsentation beobachtet haben, wie ein Vael im verlassenen Dhuum-Tempel heraufbeschworen wurde, um dunkle Bereiche auszuleuchten. Wie PC Gamer beschreibt, muss man sich aber zunächst mit einem Vael Geist anfreunden, bevor man dessen Dienste nutzen kann. Dies gilt auch für die Reittiere – egal ob diese zu Boden oder zur Luft unterwegs sein werden.

Eine Gildenhalle in Orr die von verschiedenen Mitgliedern betreten wird

Der Boss Gegner, der im verlassenen Tempel Dhuums auftaucht, verwendet selbst einen Vael Geist. In einer Konstruktion, die der Gegner auf dem Rücken trägt, ist dieser laut PC Gamer gefangen und wird benutzt, um Feuerattacken auszuführen. Dies wird wohl nicht das einzige Mal sein, dass Gegner in Guild Wars 3 die Vael Geister als Mittel zum Zweck verwenden.

Nach Angaben von RPG Site heißt die Geisterkreatur im Trailer „Rootrunner“. Welches genaue Geisterwesen damit beschrieben wird, ist allerdings nicht ganz klar. Gemäß einem Artikel von PR Newswire vom 05.06.2026 trägt das Reittier aus dem Trailer den Namen „Seeker“. Dieses Geisterwesen kann demnach nicht gemeint sein.

Weiteres zu Kämpfen und Momentum

Wie bereits bekannt ist, werden wir auch in Guild Wars 3 den Gleiter nutzen. Diesen wird man aber nicht nur außerhalb der Kämpfe, sondern auch innerhalb dieser verwenden können, so berichtet RPG Site.

Das Momentum, das man in Guild Wars 3 durch Manöver aufbauen kann, wird laut PC Gamer nicht nur Auswirkungen auf die Schadenshöhe, sondern auch auf den Angriffsradius haben.

Besonders erfreuliche Nachrichten gibt es für Fans von Jumping Puzzles. Wie Eurogamer erfragt hat, spielen diese auch in Guild Wars 3 wieder eine Rolle.

Auf die Frage von Snow Crows, ob es auch wieder Unterwasserkampf geben wird, ließ Colin Johanson lediglich verlauten, dass es dies bezüglich in naher Zukunft weitere Informationen geben wird. Man kann also davon ausgehen, dass auch wieder im kühlen Nass gekämpft werden darf. Wir vermuten, dass es hier aber einige Unterschiede zu Guild Wars 2 geben wird.

Zu dem Thema Zustände gab es auch bereits erste Informationen. Snow Crows berichtet dazu folgendes:

Auch Zustände werden anders funktionieren. Anstatt den Bildschirm lediglich mit Unmengen winziger Symbole zu füllen, werden ihre Auswirkungen in der Spielwelt viel stärker visuell dargestellt. Wenn man beispielsweise einen Gegner wiederholt mit Kühle belegt, wird dieser nach und nach verlangsamt, bis er vollständig eingefroren ist. Sobald er eingefroren ist, können Spieler den Gegner angreifen und ihn zerschmettern. Mit Feuer lassen sich eingefrorene Verbündete zudem wieder auftauen. Die Absicht scheint darin zu bestehen, Zustände wie echte Spielmechaniken wirken zu lassen und nicht nur wie numerische Effekte, die durch UI-Symbole dargestellt werden.

Guild Wars 3 GamesCom Artwork

In unserem Podcast berichtete Eyora, dass der Krieger eine Fähigkeit einsetze, die das Schwert des Kriegers in Feuer hüllte. Damit sollen Spinnen, die eine Schwäche gegen Feuer haben, leichter zu bekämpfen sein. PC Gamer führt aus, dass diese Fähigkeit auch auf Verbündete angewendet wurde.

Die Klassen in Guild Wars 3

Wie wir bereits wissen, werden Krieger (Warrior), Waldläufer (Ranger) und Nekromanten (Necromancer) als Klassen spielbar sein. ArenaNet ließ allerdings immer offen, ob es mehr Klassen als diese drei geben wird. Sie haben bisher weder weitere mögliche Klassen bestätigt, noch verneint.

Nekromanten Artwork für Guid Wars Reforged

In der Präsentation auf der Gamescom wurden ein Nekromant und ein Krieger gezeigt. Während der Krieger ein Schwert und ein Schild trug, konnte RPG Site beobachten, dass der Nekromant eine Sense in der Hand hielt.

Während Guild Wars 2 sich nicht an der „Holy Trinity“ (Heiler, Tank, Schadensverursacher / Damage Dealer) orientiert, berichtet Snow Crows, dass Guild Wars 3 wohl mehr auf dieses System setzt. Man möchte dennoch die Flexibilität, die man aus Guild Wars 2 kennt, erhalten.

Wie This Week in Video Games mitteilt, gibt es Synergie-Fähigkeiten (z. B. der Krieger-Schild zum Hochkatapultieren von Spielern), die allen Klassen offenstehen. Laut einer Aussage von Colin Johanson und Kevin Stocket soll jede Profession gleichzeitig über eigene und einzigartige Synergie-Fähigkeiten verfügen.

Das Build-System orientiert sich – wenig überraschend – eher an Guild Wars Reforged, als an Guild Wars 2. Spieler sollen RPG Site zufolge Builds situationsabhängig wählen und nicht nur eines für alle Situationen verwenden. Trifft man also auf viele Gegner, die eine Schwäche gegen Feuer besitzen, sollten Builds dann auch auf Feuer-Schaden ausgerichtet sein.

Sonstige Themen

Snow Crows berichtet davon, dass es auch Guild Wars 3 wieder Gilden gibt. Mehr Informationen werden wohl noch bekannt gegeben.

Außerdem wird es eine physikalische Sammleredition von Guild Wars 3 geben. Allerdings gab es von Snow Crows keine Informationen zum Inhalt oder zum Preis.

Bei RPG Site kann man nachlesen, dass Guild Wars 3 sich seit vier Jahren in Entwicklung befindet. Weiterhin berichtet die Webseite, dass ArenaNet etwa 350 Mitarbeiter hat, die an allen drei Spielen arbeitet. Guild Wars 3 beansprucht dabei zum aktuellen Zeitpunkt das größte Team bei ArenaNet.

Wie ist eure Meinung zu dem, was bekannt istund welche Informationen fehlen euch zu Guild Wars 3? Schreibt eure Fragen gerne in die Kommentare!

Durzan

Mein Name ist Florian und bin 34 Jahre alt. Zu meinen Aufgaben gehört es GuildNews funktional am Laufen zu halten und bin Teil des Podcasts. Ingame bin ich unter dem Accountnamen Durzan.4603 erreichbar.

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